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  • AutorenbildGeorg Heitlinger MdL

DEN VERLUST WERTVOLLER LANDWIRTSCHAFTLICHER FLÄCHEN KÖNNEN WIR UNS KEINE SEKUNDE LÄNGER LEISTEN

Hauks Erkenntnis muss nun auch bei der Umweltministerin ankommen.


Zur Forderung von Landwirtschaftsminister Hauk die Nutzung von Ackerflächen für Ökostrom stark zu reduzieren, sagt Georg Heitlinger, agrarpolitischer Sprecher der FDP/DVP-Fraktion:

„Jetzt hat es endlich auch Landwirtschaftsminister Hauk erkannt: Wir können uns den Verlust wertvoller landwirtschaftlicher Flächen keine Sekunde länger leisten. Diese Erkenntnis muss aber noch bei Umweltministerin Walker ankommen.

Sie äußerte sich auf unsere Anfrage (Drucksache 17/1772) zu den Auswirkungen des geplanten Ausbaus der Freiflächen-Photovoltaik und Windkraft auf landwirtschaftlichen Grund in Baden-Württemberg: Man müsse für den Ausbau der erneuerbaren Energien den Verlust landwirtschaftlicher Flächen in Kauf nehmen. Für die Landwirte sei es lukrativer ihre Fläche für die Gewinnung von Ökostrom an Energieunternehmen zu verpachten. Baden-Württemberg sei schon immer auf den Import von Lebensmitteln angewiesen.

Angesichts des Krieges in der Ukraine muss die Versorgungssicherheit mit Agrarprodukten und Lebensmitteln aber nachhaltig gesichert werden – genauso wie die Versorgungssicherheit mit Energie. Ideologiegetriebene Landwirtschaftsromantik ist jetzt fehl am Platz. Acker- und Grünlandflächen müssen in erster Linie der Nahrungsmittelproduktion dienen.

Beim Ausbau der erneuerbaren Energien müssen wir auf bereits versiegelte Flächen wie Autobahnen oder Bahnstrecken setzen und Alternativen wie Biomasse oder Geothermie besser nutzen. Hier haben wir in Baden-Württemberg Potenzial, das das Land zu lange vernachlässigt hat. Die Ernährungssicherheit muss ein fester Bestandteil der Agrarpolitik werden.“

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