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Regionalität & Tierwohl

Der FDP-Kreisverband Rems-Murr und der FDP-Kreisverband Heilbronn luden am Freitag, den 13. Januar, zu einer gemeinsamen Veranstaltung zu dem Thema „Regionalität und Tierwohl gemeinsam denken“ ein. Den Veranstaltungsort stellte die DHBW Heilbronn, welche sich als Hochschule in Ernährungs- und Naturwissenschaften spezialisiert hat.


Nach dem Grußwort des Kreisvorsitzenden der FDP Rems-Murr, Jochen Haußmann, ließ es sich auch die Rektorin der Hochschule Prof. Dr. Nicole Graf nicht nehmen, ein spontanes Grußwort an die Teilnehmer vor Ort und die Teilnehmer daheim vor dem Bildschirm zu halten. Durch den Abend führte die Studiendekanin für BWL und Handel, Prof. Dr. Scheubrein als Moderatorin. Gemeinsam mit den eingeladenen Podiumsteilnehmern erfolgte eine spannende und für viele Beteiligten emotionale Diskussionsrunde. Mit dabei waren Experten aus Politik und Handwerk wie der FDP-Landtagsabgeordnete Georg Heitlinger MdL, der FDP/FW-Kreisrat und Metzgereimeister Werner Häfele, Unternehmensberater Fritz Gempel sowie derGeschäftsführer der Marketinggesellschaft Baden-Württemberg, Dr. Alexander Wirsig.


Herr Häfele berichtet zu Beginn der Veranstaltung, dass er derzeit den einzig zugelassenen Schlachtbetrieb im Kreis Heilbronn besitzt. Er setzt sich als Metzgermeister für eine regionale sowie artgerechte Haltung und Schlachtung der Tiere ein. Sein Wissen gibt er seit Jahren als Dozent der dualen Hochschule Heilbronn an die Studentinnen und Studenten weiter. Sowohl Werner Häfele als auch Fritz Gempel gaben an dem Abend auch p


raxisnahe Einblicke in die Abläufe der Fleisch- und Lebensmittelbetriebe.

Eine der zentralen Fragen des Abends war, was die Politik als Maßnahmen und Lösungsansätze bietet. Darauf ging auch Dr. Alexander Wirsig, Geschäftsführer der MBW Marketinggesellschaft für Agrar- und Forstprodukte Baden-Württemberg ein. Er spricht vom „Mega-Trend Regionalität“, welche die Landesmarketingorganisati


on mit diversen Qualitätslabeln wie „Schmeck den Süden“ unterstreicht. Die Aufgabe des Landes sei es unter anderem eine Verlässlichkeit zu erlangen.

Die oft zur Sprache gekommenen Sorgen und Nöte der Betriebe kann Georg Heitlinger MdL als Landwirt mit Legehennenhaltung sehr gut nachvollziehen: „Lebensmittelvorgaben erfolgen auf Landes-, Bundes- und Europaebene, daher ist es für regionale Betriebe oft eine Herausforderung, alle politisch getroffenen Entscheidungen umzusetzen. Als Sprecher für Agrarpolitik, Ernährungswirtschaft und Verbraucherschutz der FDP/DVP-Landtagsfraktion setze ich mich im Agrarausschuss für die Unterstützung der regionalen Betriebe in Baden-Württemberg ein.“

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Sie kämpfen für die gleiche Sache – den Erhalt der landwirtschaftlichen und handwerklichen Betriebe in der Region.


Über die Zukunft dieser Betriebe entscheidet aber letztendlich der Verbraucher. Ziel muss es sein, das Bewusstsein für die regionalen Lebensmittel wieder verstärkt in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit zu bringen.



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